Edeka im Preis-Streit mit Coca-Cola

Coca-Cola hat kürzlich die Preise für viele seiner Preise erhöht, um gestiegene Kosten zu kompensieren. Edeka nutzt nun seine Macht aus und schliesst nun einen Teil des Sortiments von den Bestellungen aus. Der Handelsriese hat bereits in der Vergangenheit immer wieder trotzig reagiert und zwingt viele Hersteller zu Preissenkungen oder Packungsreduzierungen, um den eigenen Vorteil zu maximieren.

Gleichzeit wurde bekannt, dass die Coca-Cola European Partners auf Grund von gestiegenen Kosten und Herausforderungen im Logistikbereich 5 Produktionsstandorte in Deutschland schliessen wird. Auch der Standort in Köln-Ossendorf stand laut Insidern bereits im Fokus der Diskussionen.

Der Limonadenriese wirbt damit, dass die Limonaden regional abgefüllt würden, kommen jedoch bereits einige Produkte und Chargen aus dem europäischem Ausland. Fakt ist, dass Handelskonzerne wie Edeka, Rewe und Metro weiterhin den Druck auf die Getränkehersteller ausüben und diese an empfindlichen Stellen wie Frachtraum und Logistik sparen. Dies wiederum führt dazu, dass mehrere Getränkehersteller in den Sommern 2018 und 2019 den Bedarf an Getränken nicht bedienen konnten.

Die regionalen Getränkehändler haben die Preise ohne Probleme an die Gastronomie und Verbraucher weitergegeben. Kommt dort ein höherer Preis an, entscheidet der Konsument, was er schussendlich trinkt.

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